Richtig vererben

Planen Sie Ihr Testament - aber richtig

Erblasser, die vermeiden wollen, dass sich die Erben nach ihrem Tod wegen der  Vermögensaufteilung zerstreiten oder Vermögen verloren geht, sollten ihre Vermögensnachfolge zu Lebzeiten eindeutig regeln und ihren Nachkommen das Erben erleichtern. Im Falle des Nichtstuns tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Dies endet meist in einer Erbengemeinschaft.

  • Meist endet die Erbengemeinschaft in einer Streitgemeinschaft
  • Jeder Miterbe kann grundsätzlich jederzeit die Erbauseinandersetzung verlangen

Die Planung seines letzten Willens beginnt bei der Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen im Todesfall:

  • Recht die Liquidität (statische Liquidität) zur Begleichung von Nachlassverbindlichkeiten zum Beispiel aus Pflichtteilsforderungen, Vermächtnissen oder Steuerverbindlichkeiten.
  • Reicht die Liquidität (dynamische Liquidität) für die Hinterbliebenen um den Lebensstandard auch im Pflegefall aufrecht zu erhalten.

Der letzte Wille sollte so abgefasst sein, dass der Erblasser durch klare Formulierung die Vermögensaufteilung eindeutig regelt. Durch fachliche Beratung kann er Fehler vermeiden und Steuern sparen.

Eine Vermögensverteilungsliste stellt sicher, dass Ihre Zielvorstellungen bei der Errichtung der letztwilligen Verfügung optimal umgesetzt werden. Ohne professionelle Unterstützung durch einen Rechtsanwalt oder Notar sollte ein Testament nicht errichtet werden.

Eine willkürliche Regelung sollte alle zwei bis fünf Jahre auf den aktuellen Stand gebracht werden und mit seinen eigenen Zielen und Wünschen abgeglichen werden. Dies erfolgt am besten in Abstimmung mit dem Steuerberater oder Notar. Neben dem Testament ist es sinnvoll, eine Notfallmappe anzufertigen.